Der Marcher Planetenweg
Station
Auf der Innenseite des Orionarms unserer Galaxis befindet sich ein mittelgroßer Stern, der im Vergleich zu anderen Sternen nicht besonders hell oder auffällig ist: unsere Sonne. Doch aus der Nähe betrachtet, ist dieser Stern in jeder Hinsicht überwältigend.
Die Sonne hat einen Durchmesser von 1,4 Millionen Kilometern – das entspricht beinahe dem Vierfachen der Strecke zwischen Erde und Mond. Die Hitze dort beträgt bis zu 6000 Grad Celsius – genug, um Stein verdampfen zu lassen.
Immer wieder erschüttern gewaltige Explosionen, sogenannte „Protuberanzen“, die Sonnenoberfläche. Eine einzige Sekunde gebündelter Sonnenenergie könnte die Erde für eine Million Jahre mit Strom versorgen – wenn wir sie nutzen könnten.
Die Sonne besteht zu 75 Prozent aus Wasserstoff. Das ist das einfachste und häufigste Element im Universum. Bei sehr hohen Temperaturen und extremem Druck verschmelzen im Sonneninneren Wasserstoffatome zu Helium. In jeder Sekunde werden vier Millionen Tonnen Sonnenmaterie in reine Energie umgewandelt.
Obwohl sie bereits seit fast fünf Milliarden Jahren leuchtet, hat die Sonne erst die Hälfte ihres Brennstoffvorrats verbraucht. Die Strahlung, die in ihrem Kern entsteht, muss bis zur Oberfläche mehr als eine halbe Million Kilometer zurücklegen. Das geht sehr langsam. Denn die Strahlung kann keinen geraden Weg nehmen, sie wird immer wieder abgelenkt. Deshalb kann es zehn Millionen Jahre dauern, bis ein Lichtstrahl die Sonnenoberfläche erreicht. Von dort bis zur Erde dauert es dann nur noch weitere acht Minuten.
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