Gesteinsblock
Wer entdeckt den Gesteinsblock?
GeoTour Straubenhardt
Geologie & Landschaft
Um welches Gestein handelt es sich?
Kleine, im Gestein eingeschlossene Milchquarzgerölle 2 beweisen: Es handelt sich um einen Geröllsandstein.
Wie kommt der Gesteinsblock hierher?
Der Block ist von weiter oben bis hierher heruntergerutscht. Und zwar zu einer Zeit, als es hier statt Wald nur Moose, Flechten und Zwergsträucher gab: Am Ende der letzten Kaltzeit, vor ungefähr 13.000 Jahren, begann der Permafrostboden von oben her immer mehr zu tauen. Da der Untergrund noch gefroren war, setzte sich am Hang ein Gemisch aus Boden, Steinen und Pflanzen in Bewegung und rutschte den Talhang nach unten.
Während das feinere Material seit dem Ende der letzten Kaltzeit weggeschwemmt wurde, blieben die größeren Blöcke bis heute hier liegen. Man nennt sie „Wanderblöcke“. So wie es aussieht, stand dieser dem Bau des Waldwegs im Weg und wurde von den Arbeitern zur Seite geschoben. Übrigens wanderten am Ende der letzten Kaltzeit nicht nur einzelne Blöcke (Station 7).
Für welche „Geo-Pflanzen“ bietet der Gesteinsblock einen wichtigen Lebensraum?
Vor allem für Moose, die hier keine Konkurrenz durch andere Pflanzen zu befürchten haben. Hier für das Thujamoos 3 (Thuidium spec.).
Weitergehen bis nach ca. 200 m von links ein weiterer Waldfahrweg einmündet. In diesen nach links abbiegen. Vorsicht! Nach ca. 20 m geht nach rechts ein kaum noch erkennbarer Waldweg ab. Diesem für einen kurzen Abstecher in den Wald hinein folgen, bis kleine Hügel und kleine Gruben erkennbar werden.
Gesteinsblock
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