Gemeinde Umkirch

Schloss Büningen – das Beroldinger Haus (Rathaus)

  • 79224 Umkirch
Rathaus im fr%c3%bchling
Schloss Büningen - das Rathaus der Gemeinde © Gemeinde Umkirch

Überblick

Am 28. Februar 1362 kaufte Ritter Hesse Snewelin vom Hof von Ludwig von Wigersheim eine Burg „mit turm, muren, graben“. Die Burg war zuvor aus dem Besitz der Familie Trösche-Arra an die verschwägerte Familie von Wigersheim gelangt. Spätere Besitzer der Wasserburg waren die Familien Ankenreut und von Stadion. Sie dürften die ersten Umbauten vorgenommen haben, ehe der Züricher Obrist Hans Werner Äscher in ihren Besitz gelangte. Die Burg wurde im 30-jährigen Krieg niedergebrannt. Gervasius Äscher, Freiherr zu Umkirch und Hoffenheim, ließ das Wasserschloss um 1669 wieder aufbauen. Von ihm erhielt das Schloss den Namen „Büningen“, orientiert an dem gleichnamigen Schloss bei Basel, das durch Heirat in die Familie Äscher gekommen war. Kaiser Ferdinand II. erlaubte die Namensübernahme. Im ausgehenden 17. Jhd. war das Schloss im Besitz von Friedrich von Beroldingen und dessen Ehefrau Franziska Susanna von Falkenstein. In dieser Zeit dürften Wassergraben und Zugbrücke verschwunden sein. 1826 kaufte die Herrschaft zu Kageneck das Anwesen, im Kaufvertrag als „Gasthaus“ ausgewiesen. In der folgenden Zeit diente das Haus als Försterhaus, Waisen-, Schul- und Schwesternhaus, in jüngerer Zeit als Notariat und Standesamt und Museum. 

Nach gründlicher Renovierung zog 2005 die Gemeindeverwaltung vom alten Rathaus an der Hauptstraße in das über 750 Jahre alte, nunmehr in neuem Glanze erstrahlende Schloss Büningen.       


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