St. Martin cathedral © (c) Fotofarmer_ Tourismusfonds Mainz e.V.

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Kirchen und Klöster

Dom zu Mainz

Markt 10, 55116 Mainz

  • Montag

    • 09:00 - 17:00
  • Dienstag

    • 09:00 - 17:00
  • Mittwoch

    • 09:00 - 17:00
  • Donnerstag Ortszeit

    • 09:00 - 17:00
  • Freitag

    • 09:00 - 17:00
  • Samstag

    • 09:00 - 17:00
  • Sonntag

    • 13:00 - 17:00
Hinweis zu Öffnungszeiten:

Der Dom ist außerhalb der liturgischen Zeiten zur Besichtigung geöffnet:
In der Regel werktags zwischen 9 und 17 Uhr, sonntags und feiertags zwischen 13 und 17 Uhr

Die Dominformation ist geöffnet von:

Montag: 10.00 Uhr - 14.30 Uhr
Dienstag bis Freitag: 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 10.00 Uhr - 15.00 Uhr

Dom zu Mainz
St. Martin cathedral © (c) Dominik Ketz_mainzplus CITYMARKETING GmbH
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Willkommen in Mainz

„Dieser Dom über der Rheinebene wäre mir in all seiner Macht und Größe im Gedächtnis geblieben, wenn ich ihn auch nie wieder gesehen hätte“, schrieb die Schriftstellerin Anna Seghers.

Auch ein Jahrtausend nach seiner Errichtung prägt der Mainzer Dom das Stadtbild und die Geschichte von Mainz maßgeblich. Am Knotenpunkt bedeutender Handels- und Verkehrswege entwickelte sich die Stadt mit dem Wirken des heiligen Bonifatius ab 746/47 zum kirchlichen Zentrum nördlich der Alpen und erhielt unter Erzbischof Willigis (975–1011) den Ehrentitel „Heiliger Stuhl“.

Willigis, zugleich Erzbischof von Mainz und Erzkanzler des Deutschen Reiches, ließ 975 den Dom nach dem Vorbild von St. Peter in Rom errichten. Im Lauf der Jahrhunderte fanden hier sieben Königskrönungen statt. Der erste Domneubau wurde jedoch bereits am Tag seiner Weihe im Jahr 1009 durch einen Brand zerstört und konnte erst 1036 wieder genutzt werden. Willigis selbst fand daher seine letzte Ruhestätte in St. Stephan. Aus seiner Amtszeit stammen die bronzenen Türflügel des Marktportals – das älteste erhaltene Ausstattungsstück des Doms –, deren Inschrift sowohl den Bauherrn als auch den Künstler nennt. Der Dom besitzt drei Schiffe, zwei Chöre und zahlreiche Kapellen; der Westchor ist dem heiligen Martin, der Ostchor dem heiligen Stephan geweiht.

Bis heute ist der Dom von einem historisch gewachsenen Ensemble aus Nebengebäuden umgeben, dem sogenannten „Domgebirge“ aus rotem Sandstein. Einen markanten Kontrast bildet die romanische Gotthard-Kapelle aus hellem Stein, die Erzbischof Adalbert vor 1137 als Hauskapelle errichten ließ und in der ein Kruzifix aus der Stauferzeit aufbewahrt wird. Auf dem Leichhof entstanden 1778/79 nach Plänen von Ignaz Michael Neumann die Domhäuser mit feuersicheren Steindächern – eine Reaktion auf die zahlreichen Brände, die den Dom im Laufe der Jahrhunderte immer wieder heimsuchten. Nach einem Blitzschlag erhielt der westliche Vierungsturm 1767 eine neue steinerne Turmspitze.

Der Ostchor mit seinen über zwei Meter starken Mauern ist der älteste Teil des Doms. Sein Vierungsturm wurde 1793 bei der Beschießung von Mainz beschädigt und im 19. Jahrhundert wiederaufgebaut. Unter dem Ostchor entdeckte man später eine Krypta aus dem 11. Jahrhundert. Der spätromanische Westchor entstand zwischen 1200 und 1239 und erhielt im 15. Jahrhundert eine gotische Glockenstube. Das Rokoko-Chorgestühl von 1767 konnte Bischof Joseph Ludwig Colmar vor der Zerstörung bewahren; ihm ist es auch zu verdanken, dass der Dom nach der Säkularisation 1803 nicht abgebrochen wurde.

Seit 1928 werden die Bischöfe in der Krypta unter dem Westchor beigesetzt. Insgesamt ruhen 45 der 84 Mainzer Bischöfe und Erzbischöfe im Dom. Zahlreiche Grabdenkmäler vom 11. bis zum 20. Jahrhundert schmücken Pfeiler, Wände und den Kreuzgang und bilden eine eindrucksvolle Porträtgalerie der Bistumsgeschichte. Wand- und Glasmalereien aus früheren Jahrhunderten sind nicht erhalten; die heutigen Wandgemälde im Mittelschiff stammen aus dem 19. Jahrhundert.

Besondere Anziehungspunkte sind der Marienaltar in der Kettelerkapelle mit der spätgotischen Figurengruppe der „schönen Mainzerin“ sowie der zweigeschossige Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert. In den ehemaligen Stiftsgebäuden befindet sich heute das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum, in dem kostbare Werke religiöser Kunst aus Spätmittelalter und Neuzeit ausgestellt sind.

Der Dom ist barrierefrei zugänglich; der Kreuzgang kann über eine Rampe erreicht werden, zudem steht ein behindertengerechtes WC zur Verfügung.

Quelle: DataHub Rheinland-Pfalz

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