Bad Krozingen
Sehenswürdigkeiten
Glöcklehofplatz, 79189 Bad Krozingen
Die Glöcklehof-Kapelle birgt Bad Krozingens kostbarstes Kleinod, entdeckt im Jahre 1936 von einem Kurgast, dem Kunstbeauftragten der Diözese Rottenburg, Pfarrer Albert Pfeffer aus Lautlingen bei Ebingen. Der Bau und die Fresken gehen auf das Jahr um 1000 zurück.
Als Bauherr wird das damalige Kloster St. Gallen, südlich des Bodensees in der heutigen Schweiz, vermutet wegen ähnlicher Motive in den Buchmalereien der dortigen Mönche, aber auch derer auf der Insel Reichenau, und aufgrund der Tatsache, dass die erste urkundliche Erwähnung Krozingens im Jahre 808 - es war das vierzigste Jahr der Regierung Kaiser Karls des Großen - in einer St. Gallener Urkunde erfolgte, einer notariellen Überschreibung der in Eschbach, Herten und Eichen gelegenen Güter eines Blidsind und dessen Gattin Swanahilt an dieses Kloster, besiegelt in Krozingen.
Die Kapelle ist gemauert mit Lese- und Bruchsteinen - Wacken - wie sie allenthalben in der Vorbergzone des Schwarzwaldes zu finden sind, und hat bucklige und schiefe Wände. Auffallend sind hoch oben tiefe und kleine Fenster. Der schmale und rechteckige Chor und das Langhaus haben fast die gleiche Höhe. Ein barocker Dachreiter markiert die Grenze der beiden Baukörper.
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